Die Gruppen 16 bis 24 enthielten gewöhnliche bedeckte Güterwagen der alten badischen Bauart. Die Abweichungen der verschiedenen Gruppen waren gering, es gab sowohl gebremste als auch ungebremste Ausführungen. Die Wagen der Gruppen 16 bis 19a hatten einen Achsstand von 3,6 m, die der Gruppen 20 bis 24 einen Achsstand von 3,9 m.
 

Insgesamt 524 ungebremste Wagen waren der Gruppe 16 zugeordnet. Die einfachen Wagen hatten einen Radstand von 3,6 m. Die Wagenkasten mit senkrechter Holzverschalung hatten Schiebetüren und zwei vergitterte Fensteröffnungen. Sie hatten auf einer Stirnseite einen Dachaufstieg. Ihnen waren die Betriebsnummern 20 004 bis 21 073 (mit Lücken) zugeordnet.

Skizze Gr_16_600


Weitere drei fast baugleiche Wagen waren der Gruppe 16a zugeordnet. Diese hatten abweichend von den o.g. Wagen durchgehende Laufbretter und beidseitig einen Dachaufstieg. Ihnen waren die Betriebsnummern 20 008, 20 029 und 20 31 zugeordnet.
 

Die 42 Wagen der Gruppe 17 entsprachen denen der Gruppe 16, waren aber gebremst und verfügten über ein Bremserhaus. Ihnen waren die Betriebsnummern 21 074 bis 21 241 zugeordnet.
 

Die zwei Wagen der Gruppe 17a waren das Pendant zur Gruppe 16a, allerdings in gebremster Ausführung mit hochgestelltem Bremserhaus. Ihnen waren die Betriebsnummern 21 077 und 21 079 zugeordnet.

Insgesamt 17 Wagen waren der Gruppe 18 zugeordnet, sie entsprachen denen der Gruppe 16. Ihnen waren die Betriebsnummern 21 246 bis 21 266 zugeordnet.
 

Die gebremste Ausführung der Wagen von Gruppe 18 finden wir in der Gruppe 19. Diese Gruppe beinhaltete insgesamt 72 Wagen mit den Betriebsnummern 21 286 bis 21 454 (mit Lücken).
 

Der/die Wagen der Gruppe 19a entsprechen weitgehend denen der Gruppe 17a. Abweichungen gab es bei den Fenstern. In der Übersicht des Wagenstandverzeichnisses hat der Wagen die Betriebsnummer 21 267, bei den Skizzen finden wir den Eintrag für einen weiteren Wagen mit der Nr. 21 393. Für diesen Wagen wird eine abweichende Wagenkastenlänge von nur 6,0 statt 6,3 m angegeben, ausserdem Doppeltüren für das Bremserhaus.

Skizze Gr_19a_600


Gruppe 20 hatte 174 ungebremste Wagen aufzuweisen, ohne nennenswerte Unterschiede zu denen der Gruppe 18. Diese Wagen hatten die Betriebsnummern 21 455 bis 21 702.
 

Gruppe 20a enthielt nur einen Wagen mit der Nummer 21 451. Dieser entsprach den Wagen der Gruppe 16a, hatte aber abweichend davon einen längeren Achsstand von 3,9 m.
 

Die insgesamt 250 Wagen der Gruppe 21 entsprachen denen der Gruppe 19, hatten aber abweichend davon einen längeren Achsstand von 3,9 m. Ihnen waren die Betriebsnummern 21 703 bis 22 139 zugeordnet.
 

Die zwei Wagen der Gruppe 21a entsprachen denen der Gruppe 20a, waren aber gebremst. Sie hatten die Betriebsnummern 21 704 und 21 726.

Skizze Gr_21a_600


Der Wagen 21 715 der Gruppe 21b entsprach denen der Gruppe 21a, geringfügige Abweichungen gab es in der Ausführung des Bremserhauses.
 

Die 97 Wagen der Gruppe 22 entsprachen denen der Gruppe 18, hatten aber einen längeren Achsstand von 3,9 m. Abweichungen gab es zudem in der Ausführung der Fenster. Die Wagen hatten die Betriebsnummern 22 150 bis 22 275.
 

Die gebremste Ausführung der Wagen von Gruppe 22 finden wir in der Gruppe 23. Diese Gruppe beinhaltete insgesamt 42 Wagen mit den Betriebsnummern 22 280 bis 22 347 (mit Lücken).
 

Zu guter Letzt die Wagen der Gruppe 24. Dabei handelte es sich um drei Wagen mit den Betriebsnummern 22 351, 22 355 und 22 356.

zum Seitenanfang

aufwärts